Briefwechsel

Post von der Stadtschreiberin, Post an die Stadtschreiberin. Hinter dem Projekt "Briefwechsel" steckt die Idee, dass ich maßgeschneiderte Berichte aus und über Tallinn verschicke. Und Anregungen erhalte, was ich in der Stadt entdecken kann. Damit die Leser meines Blogs an dem Austausch teilhaben können, gibt es besonders interessante Passagen aus E-Mails und Briefen hier zu lesen. Meine Briefpartner sind:

► Der Heidelberger Estnischkurs
► Die Klasse 5a aus Fürstenwalde
► Irja Grönholm
► Frank und Britta von Auer

Der Heidelberger Estnischkurs
In Deutschland gibt es nicht viele Möglichkeiten, Estnisch zu lernen. Eine davon ist der Kurs an der Volkshochschule Heidelberg. Die Teilnehmer haben an der Idee eines E-Mail-Austauschs mit mir gleich Gefallen gefunden. Und sich selbst die strenge Regel auferlegt: Jede Mail wird zweisprachig verschickt, auf Estnisch und auf Deutsch.



"Wir sind die tapferen Teilnehmer des Heidelberger Estnischkurses: Frank, Susanne, Hauke, Andrea und Christoph. Unsere Lehrerin heißt Marit, sie kommt aus Estland. Wir treffen uns ein Mal in der Woche, um gemeinsam die estnische Sprache zu lernen, weil wir eine enge Verbindung zu Estland haben. Welche genau, werden wir noch schreiben."


Die Post aus und nach Heidelberg ist ► hier zu finden.


Die Klasse 5a aus Fürstenwalde


Die Schüler der Klasse 5a der Freien Grundschule Fürstenwalde und ich haben uns Mitte April 2011 persönlich kennengelernt. So konnte ich einige wichtige Fragen zu Tallinn und Estland bereits beantworten: Gibt es da McDonalds? Und Döner? Was heißt „Ich heiße Sarah“ auf Estnisch? Andere Fragen blieben offen: Wie sehen die Auto-Kennzeichen aus? Was ist das Tallinner Wappen? Und wie war das im Mittelalter mit den Klos? Dass ich das herausfinden werde, habe ich versprochen. Und auch, dass ich eine große Packung gebrannte Mandeln nach Fürstenwalde schicke.

Die Post aus und nach Fürstenwalde ist ► hier zu finden.


Irja Grönholm

Dass estnische Literatur auch auf Deutsch zu lesen ist, ist - neben einigen anderen Menschen - Irja Grönholm zu verdanken. Die Übersetzerin (Jahrgang 1951) ist estnisch-schwedischer Abstammung, in Deutschland geboren und zweisprachig (Estnisch /Deutsch) aufgewachsen. Ursprünglich hat sie als Naturwissenschaftlerin gearbeitet, doch seit über 25 Jahren dreht sich ihr Berufsalltag vor allem um BÜCHER. Irja Grönholm lebt und arbeitet in Berlin.

Die Post aus und nach Berlin ist ► hier zu finden.


Frank und Britta von Auer

Persönliche Verbindungen zu Reval/Tallinn tauchen auch in meinem Briefwechsel mit Frank von Auer auf. Frank von Auer wurde im März 1939 in Reval/Tallinn geboren, lebt heute in Mainz und ist Bundesvorsitzender der Deutsch-Baltischen Gesellschaft. In dem Verein mit Sitz in Darmstadt sind verschiedene deutsch-baltische Organisationen und Institutionen zusammengeschlossen. Frank von Auer wird meine Briefe seiner Mutter, Britta von Auer, vorlesen, die 1914 in Reval geboren wurde und dort die ersten 25 Jahre ihres Lebens verbracht hat, bis sie Estland im November 1939 verlassen musste.


Linkes Foto: Frank von Auer (links) mit dem Staatspräsident von Estland, Toomas Hendrik Ilves (2010).
Rechtes Foto: Britta von Auer.

Die Post aus und nach Mainz ist ► hier zu finden.

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